BYOD zum dritten: BYOD ist als Sparprogramm aufgegleist worden. Bildungskosten werden auf die Eltern überwälzt. Der VMZug spricht sich gegen diese Benachteiligung von sozial schwächer gestellten Familien aus. Die Härtefall-Regelung ist ungenügend und demütigend für die Betroffenen. Dem Grundsatz der Chancengerechtigkeit entsprechend fordert der VMZug eine stärkere Beteiligung des Kantons, um die Schule ins digitale Zeitalter zu führen.

Die Lehrerverbände (LVZ, Konvent der Kantonsschule Zug und VMZug) zeigen in ihren Vernehmlassungsantworten die massiven Auswirkungen der im Rahmen von Finanzen 2019 geplanten Sparmassnahmen auf Lernende und Lehrpersonen auf:

 

 

 

Am 25. Oktober 2016 wurde in Zug der Verein der Zuger Mittelschullehrerinnen und Mittelschullehrer, kurz VM Zug gegründet. Als Co-Präsidenten des neuen Vereins wurden Heinz Wäspi und Urs Leisinger gewählt.
Der Verein VM Zug soll, in Zusammenarbeit mit dem Lehrerverein des Kantons Zug (LVZ) und weiteren Verbänden, die Interessen der Lehrerschaft und der Schulen vertreten.

Von 2000 bis 2014 ist die Bildung in der Schweiz zwar um 60% teurer geworden und kostet nun jährlich rund 36 Milliarden Franken (2014). Die Gymnasien und Fachmittelschulen mussten hingegen schweizweit Federn lassen. Zwischen 2011 und 2014 wurden ihre Mittel netto um 1.7% Prozent auf 2.32 Milliarden Franken gesenkt, und der Anteil der Bildungsausgaben für Mittelschulen ist innerhalb von 15 Jahren von 8.4% auf 6.4% zurückgegangen.

Quelle: Licht ins schwarze Loch der Lehrpläne, NZZ, 2.10.2017