Ein leidiges Thema ist die Schul-IT und BYOD. Nicht, dass wir uns gegen BYOD wehren würden (wie in Politikerkreisen offenbar erzählt wird). Im Gegenteil. Aber wir möchten, dass der grosse zusätzliche Aufwand, den die Umstellung mit sich bringt, nicht alleine auf die Lehrpersonen abgewältzt wird. Es gab schon eine ganze Reihe von Vorstössen. Derzeit ist ein Antrag hängig: alle kantonalen Angestellten erhalten neu ein persönliches Gerät vom Kanton, ebenso alle gemeindlichen Lehrpersonen.

Gemäss Geschäftsbericht 2018 weist der Kanton Zug einen Ertragsüberschuss von 150 Mio CHF auf. Im Geschäftsbericht heisst es:

Aufgrund des guten Ergebnisses der Jahresrechnung 2018 wird den Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung unter folgenden Bedingungen eine Einmalzulage von insgesamt 2,6 Millionen Franken ausbezahlt. Die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung inklusive der Lehrpersonen erhalten eine Einmalzulage von pauschal 1600 Franken bei einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent bzw. anteilsmässig gemäss Beschäftigungsgrad zum Zeitpunkt der Auszahlung, die mit dem Januarlohn 2020 erfolgt.

Wir nehmen diese Ausschüttung dankend zur Kenntnis. Wir bedauern aber, dass trotz Übschuss kein Geld in Sachbudgets zurückfliesst.

 

Der Vorstand des VM Zug traf sich 2019 in fünf ordentlichen Vorstandssitzungen. Er pflegt die Beziehung zu anderen Vereinen. Wir sind im Vorstand des LVZ und des Konvent der KSZ vertreten. Wir tauschen uns an der Delegierten- und Präsidentenkonferenzen mit dem VSG aus und erledigen die jährlichen Erhebungen zu Lohn, Pensionskassen, Arbeitsbedigungen u.s.w. des VSG. Als Vorstandsmitglieder des LVZ treffen wir uns halbjährlich mit Heinz Tännler (Finanzdirektion) und halbjährlich mit Stephan Schleiss (DBK/AMH). Wir erachten den Einsitz in diese Gremien (wie auch in der Schulkommissionen) als ausserordentlich wichtig. Manchmal kann man bei Entscheidungen, die sich anbahnen, Einfluss nehmen, bevor "das Fuder geführt ist".

 

An der GV des LVZ präsentierte Samuel Zingg, Mitglied Geschäftsleitung LCH, Resultate zur Arbeitszeiterhebung vom Frühling 2019. Die Vollzeitangestellten leisten ein bisschen weniger Überzeit als bisher. Hier scheint sich eine Verbesserung abzuzeichnen. Teilzeitangestellte hingegen leisten immer noch sehr viele Überstunden. Besonders schlimm am Gymnasium. Lehrpersonen mit Teilzeitstellen werden auf allen Seiten benachteiligt: Sie haben schlechtere Stundenpläne, handeln sich Nachteile bei der Pensionskasse ein und leisten erst noch mehr Überzeit. Das Thema bleibt bei allen Lehrerverbänden aktuell.

 

 

Von den insgesamt etwas über 250 (KSZ + KSM + FMS = 200 + 62 + 42) Lehrpersonen der kantonalen Mittelschulen waren letztes Jahr 138 Mitglieder Personen Mitglieder des VM Zug, also knapp 50 Prozent und 8 mehr als im Jahr davor. Für den noch jungen Verein sind das gute Zahlen.